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Desinfektionsmittel

 

Knapp, knapper – Desinfektionsmittel. So hat es uns Corona 2020 gelehrt.

Was also tun, wenn es keine Desinfektionsmittel mehr zu kaufen gibt? Der eingefuchste Prepper hat natürlich vorgesorgt. Ich habe in meinem Prepper Vorrat die Zutaten um selbst Desinfektionsmittel herzustellen.

Hier mal ein tolles Video wie man das macht.

Ein Rezept nach WHO Richtlinien:

  • 1.) 500 ml Ethanol mind 70 %
  • 2.) 50 ml Wasserstoffperoxid (3-prozentig)
  • 3.) 15 ml Glycerin oder Aloevera um die Haut zu schützen
  • 4.) 100 ml abgekochtes oder besser noch destilliertes Wasser
  • 5.) ätherische Öle für einen guten Duft
  • 6.) Messbecher, eine 1 Liter Glas- oder Plastikflasche zum mixen und Sprühfläschen

Zutaten die Du für Dein Desinfektionsmittel brauchst:

1.) Ethanol und Alkohol

Wenn in den Apotheken das 70% Ethanol ausverkauft ist, was dann? Auch online sind die Bestände knapp.

Hier möchte ich Dir ein paar Produkte zeigen, die es meist dann noch zu kaufen gibt, klarer Schnaps wie zum Beispiel Wodka.

Alkohol wurde schon in der Vergangenheit zur Wunddesinfektion genutzt. Allerdings sollte er mindestens 40% Alkohol enthalten und Klar sein. Je höher der Alkoholgehalt, dest so besser ist die Keimabtötung.

Hochprozentiger Alkohol ist also eine gute Alternative zu Ethanol und Isopropanol.

2.) Wasserstoffperoxid

 

Wasserstoffperoxid wurde erstmals 1818 hergestellt. Es ist eine flüssige Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff. Die 3% Lösung findet schon lange ihren Einsatz in der Medizin zur Desinfektion von Oberflächen und kleinen Wunden.

3.) Glycerin und Aloevera

 

Zur Hautpflege sind Aloevera und Glycerin bestens geeignet. Sie schützen in unserem selbst gemischten Desinfektionsmittel die Haut vor Reizungen durch den hochprozentigen Alkohol.

4.) destelliertes Wasser

 

Auch reines Wasser genannt, gewinnt man durch ein Destillationsverfahren.

Einfach dargestellt:

Normales Wasser wird erhitzt und der aufsteigende Wasserdampf kondensiert an einer entsprechenden Oberfläche. Das Kondenswasser wird aufgefangen. Als destelliertes Wasser ist es jetzt weitgehend frei von Salzen, Spurenelementen, Ionen und Verunreinigungen.

Es eignet sich auch hervorragend  als Wasser für das Bügeleisen.

5.) ätherische Öle

 

Wohl riechende Düfte waren schon bei den Pharaonen beliebt. Und wer mag nicht ein gut riechendes Parfum? Die Industrie der Drogerieartikel gibt uns da viele Möglichkeiten.

Duftkerzen, Raumsprays und natürliche Duft-Öle. Ob nach Rosen, Wasserlilien oder zur Weihnachtszeit nach Zimt duftend, ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

Bei unserem Desinfektionsmittel geben sie der „chemischen Keule“ einen angenehmen Duft.

Das Teebaumöl hingegen richt fast gar nicht. Aber es muss mit in unser Desinfektionsmittel. Denn Teebaumöl hat eine stark pilzabtötende Wirkung.

Separat angewendet hilft es bei allen entzündlichen Hautproblemen, besonders gegen Pickel, Akne oder Warzen.

6.) Messbecher & Co

 

Zum mischen der ganzen Zutaten nimmst Du am besten eine handelsübliche Flasche mit Drehverschluss.

Mit dem Messbecher kannst Du Deine Zutaten dosiert in die Flasche geben. Dann gut durchschütteln und in die Sprühfläschen abfüllen.

Fertig ist Dein Desinfektionsmittel.

Übrigens…

 

All diese Dinge können separat auch anderweitig verwendet werden. Die Glyceriensalbe nehme ich zum Beispiel um mein Tauchermesser im Meer vor Salzwasser zu schützen. Dazu mehr unter Werkzeug.

Mit dem Alkohol kannst Du Dir einen leckeren Rumtopf machen, Früchte einlegen oder einen süffigen Eierlikör herstellen. In Krisenzeiten kann es nicht schaden, sich mal was zu gönnen. Rezepte dazu findest Du hier.

Das destelierte Wasser zum Beispiel findet auch bei Autobatterien Anwendung oder in meinem Bügeleisen.

Das Wasserstoffperoxid nehme ich zur Wundreinigung.

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Annett:

Zum Beispiel bei unserem Kater. Er hatte sich beim Stromern in die Pfote geschnitten. Wenn Du schon mal versucht hast bei einer Katze eine Wunde zu desinfizieren, weist Du was ich meine. Die süßen Fellnasen wehren sich mit aller Kraft.

Hier ein Tipp vom Tierarzt. Gib Wasserstoffperoxid in einen Plastikbecher und befülle ihn halbvoll da mit. Einer hält die Katze hoch und die zweite Person steckt das Pfötchen in den Becher mit dem Wasserstoffperoxid. Mindestens für 30 sek.

Er schreit, faucht und wehrt sich. Danach verschwindet er hinter dem Sofa. Und ich bin für den Rest des Tages der Staatsfeind Nummer eins.

Es hilft auch bei uns Menschen. Wenn ich mich bei der Gartenarbeit verletze, dann spüle ich die Wunde auch mit Wasserstoffperoxid aus. Und genau wie beim Kater tut es mir auch weh, nur verkrieche ich mich dann nicht hinter dem Sofa.

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Die ätherischen Öle kannst Du in eine Duftschale geben und mit Wasser erhitzen. Das gibt einen wohltuenden, beruhigenden Duft im Zimmer und sieht auch noch schön aus.

Das Fazit, all diese Dinge haben eine mehrfach Verwendung. Kaufst Du fertiges Desinfektionsmittel, ist es nicht unbedingt billiger nur bequemer. Aber, Du kannst damit nur desinfizieren.

Für den Schreck oder den Tausch

braucht man manchmal einen Schluck…

 

 

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