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Notfallrucksack nicht nur

als Krisenvorsorge packen

Hast Du schon einen Notfallrucksack? Einen Rucksack den Du notfalls zur Flucht aus Deiner Wohnung, Deinem Heim oder einer andere Unterkunft nutzen kannst?

Nun klingt Notfall- oder Fluchtrucksack zunächst krass. Dabei muss es ja nicht immer gleich ein Krieg oder sonstige Unruhen sein. Es reicht bereits eine Überschwemmung oder ein Brand, der es notwendig macht zu flüchten.

Nun stellen sich natürlich folgende Fragen:

  • Was ist der „perfekte“ Notfallrucksack?
  • Wie groß und schwer soll er sein?
  • Soll jeder einen eignen Notfallrucksack haben?
  • Was soll ich in diesen rein packen? (Packliste)
  • Wie strukturiere ich den Packinhalt?

Anhand dieser 5 Fragen werden wir uns dem Thema nähern und hoffentlich soweit wie möglich an die Wahrheit kommen, in diesem Prepper Shop.

Was ist der perfekte Notfallrucksack

Der perfekte Notfallrucksack sollte möglichst alle Möglichkeiten abdecken, die einen erreichen können. Ob Krisen, Brände, Überschwemmungen, Unwetter oder aber harte Winter mit Schneeverwehungen, man sollte versuchen sie auf alles vorzubereiten.

Man muss also davon ausgehen, dass man fluchtartig seine gewohnte Lebensumgebung verlassen muss. Um dann „überlebensfähig“ zu bleiben, ist es sinnvoll sich also darüber zu informieren, was man alles benötigt.

Denkst Du über ein Normal-Leben nach, hast Du bestimmte Grundbedürfnisse und Notwendigkeiten, die befriedigt werden müssen.

Dazu zählen Wasser, Nahrung, Wärme, Schlaf, Hygiene. Da man natürlich der Natur ausgesetzt ist, braucht man auch eine Regen- bzw. Sonnenschutz und Übernachtungsmöglichkeiten.

Zunächst haben wir also eine grobe Struktur für was für sorgen müssen. Kommen wir also zur Wahl des richtigen Rucksacks. Und hier muss man eine Schnittmenge zwischen Größe, Gewicht des Rucksacks und der eigenen Größe und des Eigengewichts finden.

Größe, Gewicht, Robustheit eines Notfallrucksack

Kleine Menschen brauchen vielleicht weniger, als grössere. Auch ist es wichtig daran zu denken, dass alles was man einpackt auch tragen muss. Das dann eventuell sogar kilometerweit.

Aus eigener Erfahrung sollte es schon mindestens ein 60kg Rucksack sein. Am besten ist es, wenn man den Inhalt erst einmal vor sich ausbreitet und dann schaut, um was für einen Umfang es sich handelt.

So siehst Du auch erst einmal die grossen und kleinen Dinge, die in den Fluchtrucksack sollen. Somit kannst Du viel besser einschätzen, welche (aufgesetzten) Taschen Dein Rucksack noch benötigt.

Gut sind auf alle Fälle Fluchtrucksäcke, die Taschen, Netze, Schlaufen und seperate Fächer zulassen. Somit sind die Dinge für Dich besser erreichbar und lassen sich schneller finden. Als guter Prepper achtet man auf so etwas.

Rucksack TT Raid Pack MK III Oliv

Hilfreich ist es natürlich, wenn man sich an Rucksäcken orientiert, die bereits Bundeswehr oder andere Armeen bzw. Survival einsetzen.

Je nachdem, ob eine Krise wirklich eintrifft, danach würde man sich sicherlich auch einen professionellen und „normal-preisigen“ Notfallrucksack kaufen. Ist eine Krise erst einmal da wird Geld vermutlich nicht mehr das wert sein, was es war.

Manch einer würde sich dann sicherlich wünschen, dass er etwas mehr für seine Ausrüstung oder einen professionelleren Wasserfilter ausgegeben hätte. Denke aber auch an Dein Überlebenspaket. Am Ende des Textes findest Du noch einmal Detailinformationen, auch zum EPA Bundeswehr Überlebenspaket.

Lass uns deshalb mit den professionellen Fluchtrucksäcken beginnen. Persönlich würde ich nie einen Rucksack mit weniger als 50 Liter wählen.

Mein Gedankengang um alleine von und mit diesem Notfallrucksack zu leben, wäre ein Zeithorizont von 3-5 Tagen. Ziel des alleinigen Rucksacks soll es sein, Dir also zu helfen mindestens eine Woche zu überleben. Durch den sinnvoll gewählten Inhalt haben wir natürlich vor, noch länger zu überleben.

Professionelle Notfallrucksäcke

Wichtig bei der Wahl ist natürlich, dass er robust ist und einen hohen Tragekomfort aufweist. Auch flexible Erweiterungsmöglichkeiten in Form von Schlaufen sind gewünscht.

Tasmanian Tiger

Je nachdem wie wichtig Dir Dein Notfallrucksack ist, kannst Du auch eine preiswertere Alternative wählen.

Vorschlag für den Inhalt eines Notfallrucksack

Nachfolgend ein paar Vorschläge für den Inhalt Deines Notfallrucksacks. Nimm diese gerne als Anregung und lass Deine eigenen Gedanken mit einfliessen, um die Sache rund zu bekommen.

Wie bereits in anderen Artikeln und Beiträgen besprochen, ist das wichtigste das Wasser. Wasser ist das Lebenselexier und dient als wichtigste Lebensgrundlage.

Im direkten Zusammenhang hilft Dir natürlich eine Wasserflasche, aber auch ein:

ein Faltkanister hilft Wasser/Benzin/Brennstoffe

zu transportieren oder zu speichern

Ein Faltkanister kann Dir gute Dienste leisten. Hauptsächlich dient er Dir dazu, um gefiltertes Wasser zu transportieren oder aufzubewahren. Hat man mehrere davon, kann man einen Wasserkanister auch zu einem Benzin-oder Brennstoff-Kanister umfunktionieren.

Des weiteren brauchst Du einen Outdoor Wasserfilter, um für Wassernachschub aus der Natur zu sorgen.

Wenn wir mehr Zeit für die Flucht haben und mit einem Auto flüchten, werden wir sicherlich unsere Notfalltonne 1+2 mitnehmen. In diesen sind ja unsere „normalen“ Überlebens-Mittel, wie Nahrung drin.

Sorge für Atemschutz

Je nach jeweiliger Situation es kann auch ein Brand sein, ist ein Atemschutz sehr wichtig. Er dient zum Schutz Deiner Atemwege und hält Dir Schmutz, Chemikalien und Rauch vom Leib.

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Achtung nicht alle Schutzmasken sind für chemische Kampfstoffe geeignet.

Solltest Du Masken gegen Kampfstoffe suchen, recherchiere nach Gasmaske ABC-Schutzmasken.

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Komprimierte Nahrung

mit vielen Kalorien nutzen

Hast Du allerdings nur Deinen Notfallrucksack, brauchst Du „komprimierte Nahrung“. Mit komprimierter Nahrung ist eine Notverpflegung gemeint. Wichtig hierbei sind beispielsweise NRG-5BP-5 oder Hartkekse, die nicht viel Platz weg nehmen, aber wie eine Art Energie-Riegel funktionieren.

Auch, wenn es etwas komisch klingt in solch einer Situation kann sicherlich auch ein „süsser“ Riegel gute Dienste, für eine gute Stimmung, leisten.

Feuer, Kochen und Nahrung zubereiten

In Deinen Notfallrucksack gehört auch, dass Du Dir eine Kochmöglichkeit schaffst. Entscheidest Du Dich beispielsweise für ein Butangaskocher, um Lebensmittel zu erhitzen, brauchst Du auch noch eine Butan-Gas-Kartusche als Brennstoff dafür.

Gehst Du das Thema für Dich in Form von „Feuer machen“ an, kannst Du natürlich auch im Wald mit dem Feuerstein, Magensium-Feuerstarter, Kohlenanzünder oder anderen brennbaren Mitteln für ein Feuerchen sorgen.

Egal für welche der beiden Varianten Du Dich entscheidest, auf alle Fälle ist Outdoor Kochgeschirr sinnvoll. Manchmal bekommst Du Kochgeschirr und Brenner als Set. Schau Dir auch das Original Bundeswehr Aluminium Kochgeschirr an.

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weitere Informationen

Schlafplatz im Freien schaffen

Bleibt man beim Gedanken des Notfallrucksack muss man natürlich sich auch um eine gute und trockene Schlafmöglichkeit einen Kopf machen.

Hier bieten sich Outdoor Zelte an. Ein Leichtgewicht unter den Zelten ist das Specialist Solo von Sea to Summit, was gerade mal ca. 660g mit Verpackung wiegt. Dieses Zelt bietet sich natürlich genau für unsere Zwecke an, um es im oder am Notfallrucksack zu befestigen.

Specialist Solo von Sea to Summit

Weitere gute Outdoor Zelte sind:

Um im Zelt gut schlafen zu können, bietet sich ebenfalls als Leichtgewicht ein guter Schlafsack an. Wichtig bei allem was Du tust und suchst, es muss trocken sein und Dich vor Kälte schützen.

Schlafsäcke Kompromiss zwischen ultra-leicht und Wärmeschutz

Wie bei allen Dingen, die in unseren Notfallrucksack sollen, müssen wir immer zwischen Gewicht, Platz und Komfort abwägen. Hinzu kommt, dass wir alles in Summe ja auch noch tragen müssen.

Schlafsäcke ultra-leicht

noch mehr Wärme

Ist es Sommer und die Nächte lau, ist es sicherlich kein Problem, wenn keine Wärmeisolierung und keine dicke Kleidung dabei hat.

Haben wir aber 5-10 Grad Celsius oder weniger gehört Wärme mit zu den wichtigen Dingen, um die wir uns kümmern müssen. Gegen Unterkühlung helfen oft auch die Rettungs- oder Notfalldecke aus dem Verbandskasten.

Erste Hilfe, Nässe und Hygiene

So wie in ein Auto ein Verbandskasten gehört, so gehört dieser auch in einen Rucksack. Dieser ist absolut notwendig. Da nach längerer Zeit, wenig oder ungesunder Ernährung das Immunsystem gestört ist, verheilen natürlich auch kleinere Wunden schlecht.

Aus diesem Grund denke unbedingt an den Verbandskasten. Der Inhalt kann manchmal auch für andere Dinge eingesetzt werden. Das ergibt sich dann aber bei der jeweiligen Situation.

Schutz gegen Nässe Regenponcho

Regenjacke wasserdicht in Deinem Notfallrucksack

Neben fehlender Wärme ist Nässe eines der unangenehmsten Situationen, die man meistern muss.

Aus diesem Grund empfehle ich Dir einen Regenponcho. Der Hauptvorteil des Regenponchos ist, dass er Dein Notfallrucksack gleich mit abdecken kann. Er bildet also eine ganze Einheit und weniger Möglichkeit des Wassereindringens, als wenn Du einzelne Klamotten schützen willst.

Und so sieht das gute Stück aus.

Ein weiterer Vorteil des Regenponchos ist, dass man ihn noch flexibel aufspannen kann oder bei kräftigen Windböen er den Wind abhält. Darunter lässt sich auch gut Feuer machen.

Denke auch an vernünftiges fester Schuhwerk und einem grossen Schal.

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