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Krisenvorsorge

Tipps & Tricks zur Krisenvorsorge

Bevor wir etwas tiefer auf das Thema der Krisenvorsorge eingehen, lass uns ein paar Tipps & Tricks zur Krisenvorsorge durchgehen.

Die Grundbedürfnisse eines Menschen sind Nahrung, Wasser, Luft, Wärme, Hygiene und davon abgeleitet Strom.

Bevor wir detaillierter zum Thema Krisenvorsorge werden, lass uns erst einmal darüber nachdenken, warum eine Krisenvorsorge in verschiedenen Bereichen wichtig ist.

Notwendigkeit der Krisenvorsorge

in der heutigen Zeit

Lass einfach die letzten Jahre für Dich im Kopf Revue passieren. Es gab die verschiedensten Krisen, die meist zwar schnell vergessen werden, aber doch für viele Menschen einschneidend sind.

Egal, welches Krisen-Szenario man nimmt, es ist wichtig sämtliche Lebensbereiche in der Krise so abzudecken, dass man überlebt bzw. „ungeschoren“ davon kommt.

Es ist ja bekannt, dass der Mensch ca. drei Wochen ohne Nahrung auskommt. Fehlt ihm aber die Flüssigkeit, sprich das Wasser, werden die Überlebenschancen schlagartig auf ca. 4 Tage herab gesetzt. 4 Tage sind natürlich der Durchschnitt, es gibt natürlich Ausnahmen, die die Regel bestätigen.

Krisenvorsorge

Aus diesem Grund rät die Bundesregierung auch in jedem Haushalt pro Person ca. 14 Liter Flüssigkeit je Woche vorzuhalten. Weitere Infos seitens der Bundesregierung erhältst Du hier.

Gemeint sind hier vor allem Wasser, aber auch Säfte und weitere Flüssigkeiten.

Als Nahrungsmittel sind vor allem Lebensmittel gemeint, die eine lange Haltbarkeitsdauer haben. Dabei ist es wichtig, dass es sich um Lebensmittel handelt, die ohne Kühlung auskommen. Denn Kühlung benötigt wiederrum Strom.

Hast Du bereits schon ein paar Lebensmittelvorräte, so solltest Du nach dem Prinzip der Lagerung in einem Supermarkt gehen.

Die neu gekauften Lebensmittel kommen nach hinten und die alten nach vorne. Hintergrund ist, dass diese dann auch zuerst verzehrt werden.

Auch das Kochen ohne Strom und Gas sollte angegangen werden. Hier bieten sich als Alternative Campingkocher, Petroleumöfen und auch offene Feuerstellen an.

Denke auch unbedingt an Deine Haustiere, die sicherlich mit zu Deinen treuen Begleitern gehören.

Packe auch möglichst eine oder zwei Notfalltonnen mit Lebensmitteln. Auch Medikamente, Wasserfilter, Kommunikationsgeräte, die besagten Langzeitlebensmittel bspw. NRG 5 sowie insgesamt ein Notvorrat sowie ein Notfallrucksack sind hilfreich.

Als Kommunikationsmittel dienen Outdoor-Handys und PMR-Funkgeräte. Diese helfen Dir in Krisenzeiten die Kommunikation und Dein Netzwerk am Leben zu erhalten. Kurzer Tipp zu Outdoor Handys. Nimm ein Outdoor Handy mit Tasten, da aktuell dort der Akku länger hält.

Wenn Du Dich als Krisenvorsorge um Gold- oder Silber kümmern möchtest, dann schaue Dir diesen regelmässig gepflegten Gold-Silber-Report von Karsten Kagels an.

Krisenvorsorge für Krisenzeiten

Eine Krisenvorsorge ist unentbehrlich, wenn Du Dich auf eine Krisenzeit vorbereiten willst.

Ich weiss, dass es für viele Menschen nicht einfach bzw. angenehm ist über Krisenzeiten nachzudenken. Aber als Prepper, Vorbereiter einer Krisenvorsorge lebst Du garantiert ruhiger. Aus diesem Grund ist es auch sinnvoll einen Notfallplan zu erstellen.

Nun lassen sich natürlich Krisenzeiten nicht vorab genau lokalisieren oder zeitlich einordnen. Keiner weiss genau, ob und wann ein Krieg, ein Unwetter, ein Reaktor Unfall, ein Erdbeben, Stromausfall oder die nächste Währungs- oder Finanzkrise eintritt.

Bestimmte Muster lassen sich aber erkennen und darum soll es im weiteren Artikel gehen.

Krisenvorsorge – welche Szenarien können auftreten

Sicherlich kann man sich nicht auf alle Szenarien vorbereiten. Desto grösser man jedoch seine Sicherheitsmassnahmen abdeckt, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass man alles zur Hand hat.

Dabei spielen nicht nur Kriege eine Rolle, sondern auch Ausnahmeerscheinungen, die unser „normales“ Leben durchkreuzen. Nachfolgend möchte ich Dir einmal einige Möglichkeiten aufzeigen, die (wieder) auf uns zukommen können.

Signifikant war sicherlich die Finanzkrise 2007/2008 nicht nur Aktionäre betroffen hat. Viele Unternehmen wurden den Bach runtergespült. Spätestens in diesem Augenblick erkennt man, dass Geld (-entwertung) in einer Krise nicht mehr den emotionalen Wert besitzt, wie in normalen Zeiten.

Egal, ob der Strom ausfällt, es Krisensituationen oder Unwetter gibt, kann es zu einer Nahrungsknappheit kommen. In diesen Zeiten blühen dann auch meist die Tauschgeschäfte, wobei es dazu kommen kann, das Waren auf einmal mehr Wert besitzen als Geld. Versuche einmal Geld zu essen und davon satt zu werden, wenn Du mit Deinem Geld nicht mehr einkaufen kannst.

Wer dann Notrationen oder aber ein Überlebenspaket hat, wird zu den Gewinner zählen. Nicht zu unterschätzen ist dann sauberes Wasser bzw. die Wasserentkeimung.

Bei Stromausfällen wird einem auch richtig bewusst, was Strom für eine wichtige Ressource in unserem Leben ist. Hast Du schon einmal versucht Deine Jalousie ohne Strom hochzulassen? Wasser aufzusetzen oder Kaffee bzw. Essen zu machen? Hier hilft nur eine mobile Stromversorgung, ein Notstromaggregat oder aber Solar-Panele, Akku´s, um vom Stromnetz unabhängig(er) zu werden.

Gerade, wenn eines der Standbein Nahrung, Wärme, Strom, Hygiene ins Wanke kommt, können Krankheiten ausbrechen. Dafür brauchst Du dann wieder Arzneien oder auch Erste Hilfe Päckchen oder einen Erste Hilfe Kurs.

Krisenvorsorge

wie lange wird die Krise gehen?

So wie kein Mensch sagen kann, wie, wann und wo die nächste Krisenzeit ansteht. So kann auch niemand wissen, wie lange eine Krise dauert.

Das einzige was sicher ist, desto länger eine Krise dauert, um so umgemütlicher wird es werden. Aus diesem Grund ist es auch dringend notwendig, alle Zeiträume zu planen.

Lass uns der einfachhalber 3 Zeiträume, in unserer Überlegung planen.

1) kurzfristig ca. 3-21 Tage

2) mittelfristig ca. 3-8 Wochen

3) langfristig  ca. 2-6 Monate

Alles was danach kommt sind dann einschneidende Veränderungen, wobei das Leben danach garantiert nicht mehr wie davor sein wird.

Bereits auf der Seite „Prepper“ bin ich auf einige Szenarien eingegangen, die passieren können, aber nicht müssen.

Für jeden der drei oben genannten Zeiträume benötigst Du unterschiedliche Paketzusammenstellungen.

Schau auch unter Check- und Packlisten nach, um dort Dein ideales Krisenvorsorge Paket zusammen zu stellen.

Das wichtigste was wir auf alle Fälle brauchen ist WASSER. Wasser ist nicht umsonst das Lebenselexier der Natur.

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weitere Informationen

Wie lange ein Mensch ohne Wasser leben kann, wird unterschiedlich beantwortet. Die Zeitspanne reicht von 3-12 Tagen, je nach Konstitution und anderen Einflussfaktoren. Fakt ist auf alle Fälle, was ist in einer Krise wichtig und damit müssen wir uns bereits bei der Krisenvorsorge beschäftigen.

Dann folgt natürlich die Nahrung und die Kleidung, um sich den entsprechenden Temperaturen und Temperaturschwankungen anpassen zu können.

durch Krisenvorsorge in der Krise „fast normal“ weiterleben

Lass uns zunächst daüber nachdenke, was das normale Leben ausmacht. Erst dann können wir diese Dinge für eine Krisensituation adaptieren.

Wasservorrat hat eine Priorität

Schaut man sich einmal den Wasserverbrauch pro Person und Tag in Deutschland an, sehen wir stramme 122 Liter für einen Deutschen Bürger.

Dabei sind diese 122 Liter noch ein bescheidener Wert gegenüber 270 Liter in Russland sowie 295 Liter der USA. Weitere Daten zum Thema Pro-Kopf-Verbrauch von Wasser kannst Du auf Wikipedia nachlesen.

Diese 122 Liter umfassen natürlich den Gesamt-Wasser-Verbrauch pro Tag mit Trinken, Waschen, Abwaschen und sonstige Dinge, die man mit Wasser anstellen kann.

Neben dem Wasser gibt es natürlich andere Merkmale, die im „normalen“ Leben ein wichtige Rolle spielen. Da wären Nahrung, Müll, Heizung, Strom und Kanalisation.

Da diese Merkmale das „normale“ Leben für uns bedeuten, fallen sie natürlich nicht auf. Erst, wenn eines von ihnen weg fällt, merkt man wie wichtig es ist.

Aus diesem Grund ist es bei der Krisenvorsorge wichtig sich auf diese 6 Merkmale zu fokussieren und diese zu durchdenken. Hier nochmal einmal alle sechs auf einen Blick.

  1. Wasser & Wasserfilter
  2. Nahrung & Notvorrat
  3. Heizung & Wärme
  4. Strom & mobile Stromversorgung
  5. Müll, Abfall & Hygiene
  6. Kanalisation
  7. Kommunikation mit PMR Funkgeräten

Es bringt also Sinn sich jedes Merkmal eines „normalen“ Lebens zu durchdenken und für den Notfall zu planen.

Je nach Krisendauer und schlechter Vorbereitung wird man das eine oder mehr haben, oder das eine oder andere wird ausgehen. Dazu aber später mehr.

Was wird es also geben, was neben den sechs Grundbedürfnissen in Krisenzeiten eine Rolle spielen wird? Richtig Deine Vermögenswerte werden sein. Das was Du vorbereitet hast, Deine Edelmetalle sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Du einbringen kannst.

Wie oben bereits angedeutet, werden wir kaum wissen, wie lange eine Krise dauern wird, aus diesem Grund müssen wir für unterschiedliche Zeiträume und Situationen planen.

Krisenvorsorge bei einer kurzfristigen Krisensituation

ca. 3-21 Tage

Eine Krisenvorsorge für eine kurzfristige Krisensituation gehört noch mit zu den unkompliziertesten Situationen.

Zu kurzfristigen Krisensituationen können Strom- und Wasserausfälle zählen. Auch eine Evakuierung bei Hochwasser, einem Tsunami oder einem Bombenfund, sind gar nicht einmal so weit hergeholt. Mit Bombenfunden kennt sich die Stadt Oranienburg garantiert aus. Aber auch Schneefälle mit mehreren Metern Schnee konnte man vor einigen Jahren erleben.

Das ganze kann dann ganz schnell einen Logistik-Engpass hervorrufen. Es kann sein, dass man die Wohnung oder das Haus nicht verlassen kann.

Dabei gilt es sich dann an die sechs Grundlagen „eines normalen Lebens“ zu erinnern.

Hast Du genug Wasser als Notvorrat? Wie sieht es mit der Nahrung aus? Wie reagierst Du bei einem Stromausfall? Was ist, wenn die Kanalisation nicht mehr funktioniert? Wie bist Du vorbereitet, wenn die Heizung ausfällt?

Auf alle diese Fragen werden wir eine Antwort finden.

Lass uns zunächst zu einer mittelfristigen Krisensituation gedanklich übergeben, um eine Krisenvorsorge zu betreiben.

Krisenvorsorge bei einer mittelfristige Krisensituation

ca. 3-8 Wochen

Je länger eine Krise dauert, desto anstrengender wird es werden. Die vorherige Gelassenheit wird bei vielen Menschen schwinden. Aggressivität, Panik und Gewalttaten werden leider an die Tagesordnung treten. Teilweise sogar bei Menschen, die sonst eher als ruhig und gelassen erschienen.

Irgendwo hat jeder Mensch seinen „Knackpunkt“. Auch die Verrohung der Sitten wird zunehmen. Vandalismus, Diebstahl und Gewaltdelikte werden zunehmen. Ob man sich dann noch auf die Polizei verlassen kann, sei jetzt einmal dahin gestellt.

Das Tauschgeschäft von Waren wird blühen. Besonders schwer werden es dann Raucher und Trinker haben. Aber selbst Nicht-Raucher oder Trinker wollen in diesen Situationen sicherlich einmal schreckliches verarbeiten und eine gewisse Zeit die Anstrengungen und Widrigkeiten vergessen.

Denke auch einmal darüber nach, was Du für Notsituationen für Tauschmittel hast? Sind es Kaffee, Schnapps, Zigaretten? Hast Du Edelmetalle als kleinere Münzen oder musst Du einen ganzen Goldbarren für Dein nächstes Brot tauschen?

Gerade in Krisenzeiten werden viele Menschen merken, dass sich Vermögenswerte verschieben. Selbst Millionäre, die nicht gerade weitab von Krisenherden wohnen, werden merken, dass man nicht (mehr) alles mit Geld regeln kann.

3-8 Wochen sind noch eine überschaubare Zeit, die trotz allem, den einen oder anderen an die Grenze seine Psyche bringen werden.

Schau Dich auch weiter im Prepper Shop um.

Krisenvorsorge bei einer langfristigen Krisensituation

ca. 2-6 Monate

Dauern Krisen an wird es immer problematischer werden, danach kurzfristig, wenn überhaupt zu einem normalen Leben, zurück zu kehren.

Viele Dinge können passieren. Ein neues Wirtschafts- oder Währungssystem kann entstehen, der Handel nicht nur zwischen einzelnen Staaten können ausgesetzt werden, auch Geld kann wertlos werden.

Auch, wenn heutzutage viele denken, dass Edelmetalle das „…Non plus Ultra…“ sind kann es passieren, dass diese in Krisenzeiten verboten werden. Wenn Du nicht glaubst, dass so etwas möglich ist, dann google mal nach Goldverbot oder schau hier bei Wikipedia/Goldverbot nach.

Bei längeren Krisen wird es immer wichtiger die Verteidigung von Haus und Hof vorzunehmen, wenn man bis dahin nicht selbst aus selbigen geflüchtet ist. Denke auch einmal über

Fluchtwege nach bzw. lass diese offen, wenn Du flüchten musst.

Spätestens bei einer Flucht aus dem Haus werden eine Notfallversorgung, Tarnung, Verteidigung sowie ein  Notfallrucksack wichtig werden.

Hoffentlich hast Du Dir als Prepper bereits in Friedenszeiten Dein Nahrungs- und Wasser-Depot angelegt. Diese kannst Du dann nämlich immer wieder aufsuchen, wenn das möglich ist.

Nachdem wir nun die unterschiedlichen Längen von Krisenzeit definiert haben und wissen, dass längere Krisenzeiten besondere Anforderungen benötigen, lass uns auf die Frage eingehen:

Wie können wir uns jetzt zu „Friedenszeiten“ auf Krisensituationen vorbereiten?

Am besten ist, wenn wir gedanklich bei uns zu Hause anfangen. Was kann man jetzt bereits tun, wie und womit sollte man beginnen?

Lass uns also Schritt für Schritt voran gehen und mit der Krisenvorsorge für zu Hause beginnen. Nutze dazu auch die Krisenvorsorge Checkliste.

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