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Krisenvorsorge zuhause – Datensicherung

Wasser – Nahrung – Heizung – Strom – Müll und Kanalisation

Ein Krisenvorsorge zuhause zu beginnen, bringt absolut Sinn. Ich bin gegen Stimmungsmache, Weltuntergangszenarien und Panik. Allerdings bin für eine gezielte Vorbereitung bevor es richtig notwendig wird. Als Prepper bereitet man sich letztlich vor, was das englische Wort „prepared“ – vorbereitet sein ausdrückt.

Wie auch Du jetzt sofort Deine Krisenvorsorge zuhause starten kannst, wird das Thema dieses Artikels sein. Nutze auch die Krisenvorsorge Checkliste um alles übersichtlich zu haben. Du kannst diese ausdrucken und Stück für Stück abhaken.

Sieh eine Krisenvorsorge einfach so wie einen Vermögensaufbau. Fange mit kleinen Beträgen oder Dividenden sofort an, bleibe aber kontinuierlich lange Zeit dabei. Du hast genau 72 Stunden Zeit, um mit der Krisenvorsorge anzufangen. Ansonsten tendiert die Chance, dass Du jemals anfangen wirst gegen Null.

Notfalls, markiere bzw. speichere die Webseite jetzt und komm innerhalb von 72 Stunden zurück.

Am besten aber wir beginnen jetzt gemeinsam, uns für die „Krisenvorsorge zuhause“ gedanklich vorzubereiten, um dann Massnahmen zu ergreifen.

Lass uns wieder die 6 Grundbedürfnisse eines „normalen“ Lebens als Anhaltspunkt zugrunde legen.

Krisenvorsorge zuhause Wasser

Wie Du ja schon im Eingangs-Artikel zur Krisenvorsorge lesen konntest, verbraucht der Deutsche ca. 122 Liter pro Tag. (Wikipedia).

Nun wird es sicherlich nicht gelingen diese 122 Liter in einer Krisenzeit ohne Abstriche ebenfalls verbrauchen zu können. Vielmehr werden wir uns einschränken müssen, aber vielleicht auch Wasserquellen, Regen, Flüsse, Brunnen etc. nutzen, wenn wir darauf angewiesen sind.

Lass uns einfach mit einem Grundbedarf von 3 Liter Wasser ausgehen, die man als Einzelperson trinkt. Der eine trinkt mehr, der andere weniger, die 3 Liter sind also als Anhaltspunkt für eine Person/Tag gedacht. Daran können wir uns dann ausrichten, wieviel Wasser wir als Trinkwasservorrat anlegen wollen.

Für eine kurzfristige Krise haben wir ja ca. 21 Tage angenommen, was dann 63 Liter für eine Person bedeuten würde.

Lass uns das aber in einer Wochen-Ration darstellen, um es übersichtlicher und klarer zu gestalten.

Schaffe Dir einen Trink-Wasservorrat

von mindestens 3-4 Wochen

3 Liter pro Person / Tag = 21 Liter für 1 Woche an Trinkwasser

bedeutet für die entsprechenden Krisenzeiten:

1) kurzfristig ca. 3-21 Tage / bis ca. 63 Liter pro Person

2) mittelfristig ca. 3-8 Wochen / bis ca. 168 Liter pro Person

3) langfristig  ca. 2-6 Monate / bis ca. 504 Liter pro Person

Dies sind für mich nur Richtwerte und jeder muss hier selbst für sich definieren, wie viel Wasser er also Trinkvorrat veranschlagt.

Seid Ihr zu zweit kommen dann für 6 Monate schon mal knapp 1000 Liter Trinkwasser zusammen.

Entscheide also jetzt, wie gross Dein Trinkwasservorrat für Dich und Deine Liebsten sein soll. Wie lange könntest Du damit eine kleine oder grössere Krise überleben?

Wenn Du jetzt weisst, wieviel Wasserflaschen, oder Wasserkanister/Wasser-Tanks Du brauchst, geht es an die Umsetzung. Lege Dir also das entsprechende Wasser-Reportaire an. Womit fühlst Du Dich wohl? Mit einem Wasservorrat von 2, 3 oder mehr Monaten?

Bedenken muss man allerdings, dass Wasser, auch Trinkwasser durch Bakterien „kippen“ kann. Lies dazu auch den Artikel aus der Die Welt: „Kann Wasser eigentlich schlecht werden„?.

Neben „stillen Wasser“ bringt es also auch Sinn „Mineralwasser“ zu bevorraten, da es länger als normales Wasser hält. Erinnert sei auch an ein Überlebenspaket, welches meist viel Kalorien hat, aber wenig Platz braucht. Ein Überlebenspaket gehört auch in Deinen Fluchtrucksack aber auch ein Notfallplan.

Krisenvorsorge zuhause

Wasseraufbereitung

Sind Wasservorräte aufgebraucht oder besser noch bevor man sie überhaupt aufbraucht, sollte man sich mit dem Thema Wasseraufbereitung beschäftigen.

Solltest Du Trinkwasser in grösseren Behältern selbst lagern wollen, muss Du es auf alle Fälle keimfrei machen und auch keimfrei halten.

Wasserkanister, auch Falt-Kanister sowie ausreichende Mittel zu Wasserentkeimung und ein Wasserfilter bringen Sinn.

Deine Nahrung als Krisenvorsorge zuhause

Ich weiss nicht, wie es Dir geht. Warst Du bei der Armee oder Bundeswehr? Kennst Du dort die Notfallpakete mit Nahrungsmitteln?

Das fällt mir zumindest ein, wenn ich an Nahrung als Krisenvorsorge denke.

Nahrungsmittel als Krisenvorsorge können in Etappen aufgebaut werden. So praktizierten wir das zumindest. Bei jedem Einkauf nahmen wir immer etwas mehr langhaltende Lebensmittel mit, bis wir unseren Lebensmittelvorrat als Krisennahrung zusammen hatten.

Wärme – Heizung – Klamotten

als Krisenvorsorge für zuhause

Spätestens, wenn wir frieren – besser voher, müssen wir aktiv werden. Wärme zählt mit zu den wichtigsten Dingen, die wir für ein angenehmes Leben brauchen. Kühlst Du aus, frierst Du eine längere Zeit wird der Organismus geschwächt und es kann zu Krankheiten kommen.

Wie man jetzt die Wärme erzeugt, ob mit Ofen, einer Heizung oder aber Klamotten ist egal. Fakt ist, es muss warm sein oder werden. Hierzu findest Du auch wertvolle Produkte für Deine Prepper Ausrüstung.

Wie Du nun das Thema Wärme- und Wärmegewinnung angehst hat natürlich damit zu tun, wo Du wohnst. Wohnst Du in der Stadt in einer Wohnung oder in einem Haus mit Grundstück auf dem Dorf wirst Du das Thema Wärme natürlich unterschiedlich angehen müssen.

In einer Wohnung bist Du natürlich immer darauf angewiesen, dass die Wärme über eine (Fern-) Heizung zu Dir kommt. Hier bringt es sicherlich keinen Sinn sich einen Holzvorrat anzulegen, wie man das bei einem Haus machen würde.

Vorsorgend kann man allerdings in einem Haus oder auch einer Wohnung erst einmal die Fenster und auch Türen abdichten, um einem Wärmeverlust vorzubeugen.

Selbiges kann man natürlich auch im Bodenbereich der Türen machen. Hier helfen Decken gegen Durchzug.

In einer Krise und bei Kälte bringt es Sinn, dass man mit mehreren Menschen in einem Raum schläft. Hintergrund ist, dass jeder etwas Körperwärme abgibt und diese somit der Allgemeinheit spendet.

ÜBERRASCHUNGEN VERMEIDEN - HELLE TASCHENLAMPEN FÜR DIE NACHT

weitere Informationen

frei nach dem Motto

„…erfroren sind schon viele, erstunken nur wenige…“

Frei nach dem Motto „…erfroren sind schon viele, erstunken nur wenige…“. Auch, wenn wir das Thema Krisenvorsorge natürlich mit einer Ernsthaftigkeit betreiben wollen, sollte wir doch weder jetzt noch in einer Krise den Humor verlieren.

Trotz allem braucht man selbst bei einem gemeinsamen Schlaf in einem Raum natürlich Sauerstoff. Und hier auch noch ein warnender Hinweis, wenn man eventuell in einem Raum einen Ofen befeuert oder Kerzen brennen hat, um Wärme zu erzeugen.

Denke an das Thema Kohlenmonoxid, was ja geruchslos ist. Dieser bildet sich nämlich und kann gefährlich werden, wenn dieser den Sauerstoff aufbraucht.

Weitere Hilfmittel um Wärme zu erzeugen bzw. zu speichern sind Wärmflaschen, besagt Teelichter, ein Kaminofen. Aber auch Isomatten für die Kälte von unten bringen Sinn.

Schau Dich auch gerne einmal selbst in Outdoor-Shops um, oder nutze bei Amazon die Begriffe „Outdoor Schuhe„,“Outdoor Decke“ oder recherchiere unter Obergriff „Outdoor“ um weitere Ideen und Horizonterweiterungen zu bekommen.

Hier noch ein Special Tipp! Wenn Du alte (dicke) Klamotten hast, packe diese am besten in einen seperaten Koffer. Diese kannst Du dann nämlich in Krisenzeiten nutzen, um Dich warm zu halten.

Krisenvorsorge zuhause – kümmere Dich heute schon um Strom und Licht, den Du morgen brauchen könntest

Wie ich ja bereits in der Krisenvorsorge geschrieben hatte gehört Strom mit zu den wichtigsten Grundlagen, die wir brauchen. Lebt man ein „normales Leben“ funktioniert nichts mehr ohne Strom.

Aus diesem Grund bringt es Sinn mit der Krisenvorsorge zuhause zu starten. Am besten ist, wenn man sich ein Notstromaggregat zulegt. Auch Produkte die mit Kurbel, Akku oder Solar betrieben werden, sind jetzt angesagt.

Dazu zählen wir zum Beispiel ein Solar Ladegerät, eine Kurbellampe und auch eine Starklichtlampe Petromax, die man allerdings mit Petroleum betreiben muss. Solltest Du Dich auch für eine Öllampe entscheiden, bist Du natürlich von Öl abhängig.

Persönlich favorisiere ich also Dinge im Prepper Shop, die mich unabhängig machen, aber das muss jeder für sich selbst eruieren.

Kommunikation als Krisenvorsorge zuhause vorab planen

Eine weitere sportliche Aufgabe bei einer Krisenvorsorge zuhause ist das Thema der Kommunikation.

Gibt es keinen Strom mehr, keine Akkus oder werden diese langsam leer, wird auch die Kommunikation darunter leider. Die Kommunikation überregional, regional oder aber auch auch zwischen Dir und Deinem Partner.

Wie kann nun so eine Kommunikation zwischen Dir und Deinem Partner aussehen?

In Krisenzeiten muss ein Partner das Haus oder den Unterschlupf bewachen. Der eine bewacht also Haus, Hof, Unterschlupf oder Wohnung. Im Zuge eines grossen Stromausfalls, wobei auch Handy-Netze davon befallen werden können, könntest Du mit Deinem Partner noch über ein (Hand-) Funkgerät kommunizieren. Diese zwei kleinen Funkgeräte können, je nach Modell, Reichweiten bis zu 5km aufweisen. Am besten ist, Du testest das vorab mit Deinem Partner. Du siehst es ist also durchaus sinnvoll sich auch ein PMR-Funkgerät zu kaufen.

Um an aktuell Informationen zu kommen, bringt ein

Kurbelradio sowie ein Solar Radio Sinn. Als zusätzliche Sicherungsmassnahme würde ich auch immer ein Outdoor Solarladegerät, wie beispielsweise das SunnyBAG Leaf Outdoor-Solarladegerät, mit am Start haben. Auch viele Digitale Nomaden nutzen dieses geniale Solarladegerät.

Auch ein Solar Ladegerät fürs Handy bzw. generell ein Outdoor Handy bringen Sinn.

Krisenvorsorge zuhause – Müll und Kanalisation

Auch, wenn das nicht das angenehmste Thema ist, so müssen wir trotz allem darüber nachdenken, was wir mit dem Thema Müll und Kanalisation machen, wenn diese ausfallen.

Wohnungsbesitzer oder Mieter von Wohnungen haben es natürlich dabei schwerer, als Menschen die einem Haus auf dem Dorf wohnen.

Denke darüber nach, wo Du Deinen Müll lassen wirst, wenn keine Müllabfuhr mehr kommt! Wo wirst Du Deine Notdurft verrichten? Wie wird sich Deine Hygiene gestalten, Klopapier, Blätter? Mehr brauche ich sicherlich nicht zu diesem Thema eingehen. Ich wollte hier nur einmal einen Gedankenanstoss geben.

Und ganz zum Schluss noch ein Tipp! Denken Sie auch an „Offline“ Spiele, die logischerweise ohne Strom funktionieren, wie beispielsweise. Klassische Karten- oder Brettspiele, wie „Mensch ärgere Dich nicht…“, Halma oder Schach.

Fluchtrucksack

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